South African Days 2026: der Rückblick

South African Days 2026: der Rückblick

11. September 2026KapWeine

Zwei Tage Wädenswil, 1'400 Gäste und 572 geöffnete Flaschen. Vor allem aber: danke.

Am Freitag, 28., und Samstag, 29. August 2026 war bei uns in Wädenswil zwei Tage lang Südafrika. Rund 1'400 Gäste kamen vorbei, probierten sich durch die Degustationstische, standen am Grill an, sprachen mit Winzern, die tags zuvor noch am Kap waren, und blieben am Abend länger, als sie eigentlich vorhatten. Genau so soll ein Anlass laufen. Und genau deshalb dieser Rückblick, der ohne unsere Gäste kein Thema hätte.

Zwei Tage, die schneller vorbei waren als gedacht

Der Freitag startete ruhig und kippte gegen Abend in dieses Gedränge, das man an einem guten Weinanlass haben will: volle Tische, laute Gespräche, Leute, die mit drei Gläsern gleichzeitig unterwegs sind. Der Samstag war von Mittag an durchgehend voll und zog sich bis in den späten Abend.

147 Weine, 46 Produzenten, 572 offene Flaschen

Die Degustation war der Kern des Anlasses, und sie war grösser als sie von aussen wirkte. An den Tischen standen 147 verschiedene Weine von 46 Produzenten zum Probieren bereit, von MCC über Chenin Blanc und Pinotage bis zu den grossen Bordeaux-Blends. Dafür haben wir über die zwei Tage 572 Flaschen geöffnet.

Der stärkste Auftritt kam von Constantia Glen. Vier Weine standen auf dem Tisch, mehr nicht, und trotzdem gingen 609 Flaschen über die Theke. Das sind über 150 Flaschen pro Wein, mehr als doppelt so viel wie bei jedem anderen Produzenten. Der Constantia Glen Three 2021 allein kam auf 280 Flaschen und war damit der meistgekaufte Wein des ganzen Wochenendes.

Die grösste Gesamtmenge holte Cederberg zusammen mit Ghost Corner, verteilt auf neun Weine: 666 Flaschen, angeführt vom Cederberg Shiraz 2021, der an beiden Tagen kaum stillstand. Dicht dahinter lag der Tisch mit den Bordeaux-Blends.

Zwölf Winzer, die den weiten Weg gemacht haben

Zwölf Produzenten sind aus Südafrika angereist, um ihre Weine selbst zu präsentieren. Das ist der Unterschied zwischen einer Degustation und einem Anlass: Wer wissen wollte, warum ein Chenin Blanc aus dem Swartland anders schmeckt als einer aus Stellenbosch, konnte das die Person fragen, die ihn gemacht hat. Diese Gespräche waren der Grund, warum manche Gäste an einem einzigen Tisch eine Stunde lang hängen blieben.

Braai, Rock Lobster und Chakalaka

Draussen lief währenddessen die Küche. Am Grill gab es Zebra-Filet und Zebra-Entrecôte, dazu Boerewors, Rock Lobster, Wedges und eine Chakalaka, die zeitweise schneller weg war, als nachgekocht werden konnte. Wer zwischen zwei Cabernets etwas Handfestes brauchte, fand es hier. Und wer nur wegen des Essens gekommen war, ging am Ende meistens trotzdem mit Wein nach Hause.

Zahlen zum Anlass

  • 1'400 Besucherinnen und Besucher an zwei Tagen
  • 12 Produzenten aus Südafrika angereist
  • 147 verschiedene Weine an der Degustation
  • 46 vertretene Weingüter
  • 572 Flaschen für die Degustation geöffnet
  • 7'458 Flaschen aus der Degustationsliste verkauft
  • 55 Mitarbeitende im Einsatz

Die zehn Weine, die am meisten überzeugt haben

Gemessen an dem, was die Gäste tatsächlich mit nach Hause genommen haben:

Danke

Ein Anlass dieser Grösse funktioniert nur, weil viele Leute zwei Tage lang durchziehen. 55 Mitarbeitende waren im Einsatz, das eigene Team und die Cape Angels, die Gläser gespült, Tische betreut, Fleisch gewendet, Kassen bedient und den Verkehr geregelt haben. Danke dafür.

Danke an die zwölf Winzer, die für zwei Tage um die halbe Welt geflogen sind. Und danke an unsere Partner, die den Anlass um all das erweitert haben, was neben dem Wein zu Südafrika gehört.

Am meisten aber danken wir den 1'400 Gästen, die gekommen sind, probiert, gefragt und mitgefeiert haben. Wer die Weine von diesen zwei Tagen nochmals nachschmecken möchte, findet die meisten davon im Shop. Und wer beim nächsten Mal nichts verpassen will, abonniert am besten unseren Newsletter.

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